Panikdemie?

Mal Hand aufs Herz: Was treibt dieser Tage euren Adrenalinpegel eher in die Höhe? Die Panik vor Corona oder die Panik vor der Panik? Oder auch der Umgang mit der möglichen Gefahr Corona? Ich persönlich wundere mich ja mit jedem Tag und jedem (nicht-mainstream-)Expert*inneninterview mehr, warum die Regierung eigentlich keine Schritte zur Validierung der Gefährdung durch SARS-CoV2 unternimmt?

Immerhin könnte dadurch der Shutdown bei entsprechendem Ergebnis innerhalb von ganz wenigen Tagen komplett aufgehoben werden, Normalität mit sofortiger Wirkung wieder einkehren, das Grundgesetz hätte wieder Gültigkeit – es müsste nur eine einfache Sache in die Wege geleitet werden. Nämlich EINMAL durch Obduktion abzuklären, ob all die bisher als „Coronatoten“ Deklarierten hier in Deutschland nun wirklich AN Corona oder nur MIT Corona gestorben sind.

Die extreme Einschränkung diverser Grundrechte unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes würde ich ohne Frage gerne befolgen, sobald mir jemand glaubhaft nachweisen kann, dass Covid19 WIRKLICH ein tödlicher Supervirus ist, der exorbitant viel mehr Menschenleben kostet als die typischen Grippewellen der Vorjahre auch.

Dies kann aber keiner. Es scheint an offizieller Stelle kein Interesse am Ende des Shutdowns zu bestehen… ein Schelm, der Böses dabei denkt…

Zum Glück häufen sich die Expert*innenmeinungen gegen die allgegenwärtige Panikmache, mehr und mehr renommierte Virolog*innen, Mikrobiolog*innen, Epidemiolog*innen, Immunolog*innen und Statistiker*innen erheben ihre Stimme um ein Gegengewicht zu setzen – und auch wenn viele davon in den Hauptmedien durch den Dreck gezogen oder durch neue EU-Richtlinien in ihrem Recht auf Meinungsfreiheit beschnitten und zensiert werden, so werden diese Stimmen doch langsam lauter und lauter.

Wie seht ihr das? Fordert auch ihr eine zielführende Klärung der Sachlage, bevor über eine Verlängerung des Shutdowns abgestimmt wird? Was können wir tun?

Drüber reden, drüber schreiben, weiter sagen, mitdenken.

Links:

Am Telefon zur Informationspolitik “Corona”: Bodo Schiffmann

Expertenstimmen zu Corona

Ein objektiver Blick auf Corona – mal ohne Panik

Euromomo Sterbestatistiken Übersicht

Interview mit Gerd Bosbach Nachdenkseiten

Swiss Propaganda Report

4 Kommentare bei „Panikdemie?“

  1. Ich habe bisher gar nicht so empfunden, dass die Toten an sich das Hauptproblem und der Grund des Shutdowns sind. Sondern, dass die Risikopatienten nicht alle auf einmal behandelt werden können, wenn sich weiterhin alle so schnell anstecken. Ich kenne einige, die im medizinischen Bereich tätig sind und die laufen jetzt schon am Limit.

    Was sollte die Politik denn von einem Shutdown haben? Die Wirtschaft geht down, wir verschulden uns mehr (also der Staat Deutschland); daher sehe ich da absolut keinen Grund für Verschwörungstheorien.

    Ich glaube, der Shutdown ist wichtig, um die schwächsten zu schützen, nur lange wird die Wirtschaft das nicht mehr aushalten. Da muss man jetzt abwägen… Risikopatienten sterben lassen (die auch an einer Grippe sterben würden, zugegeben, aber da verbreitet es sich nicht ganz so schnell und es gibt einen Impfstoff) oder Existenz der Menschen aufs Spiel setzen (Jobverlust, etc).

    Ich hoffe, es findet sich bald eine Lösung, mit der alle leben können 🙂

  2. Soweit ich es bisher beurteilen kann, überlastet nicht Corona das System, sondern die geschürte Panik. Und ein Virus, das nicht oder nur extrem selten tödlich ist, sollte meiner Meinung nach nicht dazu führen, dass ganze Gesellschaften stillgelegt werden, mit all den sozio – ökonomischen und gesundheitlichen Folgen, die das mit sich bringt.
    Wenn du dich tiefer mit dem Thema beschäftigen möchtest, kann ich dir empfehlen Videos von Sucharit Bhakdi, Bodo Schiffmann, Wolfgang Wodarg anzuschauen. Dann wird dir der Zusammenhang vielleicht klarer.
    LG Jitka

  3. Liebe Jitka, Inwieweit überlastet Panik aber das Gesundheitssystem? Niemand wird intensivmedizinisch behandelt, weil er Angst hat. Zu den Thesen von Wodarg, usw. gibt es auch bereits stichhaltige Repliken. Wenn man sich damit beschäftigt, sollte man auch diese beachten.
    Es gibt offenbar nicht „DIE“ Expertenmeinung, sondern – wie es in einer offenen pluralistischen Gesellschaft sein sollte – einen Diskurs. Und es gibt die Erfahrungen der Realität. So hat Mediziner Matteo Bassetti sich angesichts der Lage in Italien von seinen Aussagen im Februar (es gäbe keine Corona-Toten) wieder distanziert.
    Liebe Grüße, Manuka

    1. Liebe Manuka,
      Ich habe jetzt für mich entschieden, mich aus der öffentlichen Debatte wieder raus zu nehmen, dieses überlasse ich fachlich versierteren Menschen.
      Wenn du etwas über die Panik induzierte, multifaktoriell begründete Überlastung von Kliniken heraus finden möchtest, wird dir das sicherlich gelingen. (Verunsicherung der Bevölkerung, desaströse Hausarzt-Situation, Situation in Alten-/Pflegeheimen, Isolation von Angehörigen, Personalmangel durch fehlende Kinderbetreuung, Infektionsschutzauflagen etc.pp.)
      Ich spreche nicht vom Intensivbereich, dieser ist offiziellen Zahlen zufolge in Deutschland bislang weit entfernt davon ausgelastet zu sein. Ich bezog mich mit der kurzen Antwort oben vor allem auf Notaufnahme, Ambulanzen und teilweise auch stationäre Bereiche.
      Ich fände es mehr als wünschenswert, wenn die sachliche Diskussion der verschiedenen Standpunkte und gesicherten Daten, öffentlich erfolgen würde. Bisher habe ich es deutlich anders wahrgenommen. Wenn dies nicht zutrifft, bitte ich um Entschuldigung.
      LG Jitka
      PS ich habe wirklich seeeeehr viel gelesen und angeschaut in der letzten Woche, inkl. der Kritik an der geäußerten Kritik (Bsp. Wodarg) und habe für mich persönlich eine große Klarheit gefunden, wer in welchem Bereich glaubwürdig und nachvollziehbar ist und wer nicht.
      PPS und ich sage auch nicht dass die Sachlage völlig klar ist. Aber die Beseitigung der wichtigsten Fragezeichen nach Letalität und Durchseuchungsgrad in der Normalbevölkerung stehen für mich an erster Stelle um die Angemessenheit der Maßnahmen und deren Fortsetzung beurteilen zu können.

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