Ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber eins weiß ich doch.

CORONA – Hochgefährliche Gesundheitsgefahr, wie die Mainstreampropaganda uns dringend weis machen will?  Gehorsamkeitsexperiment einer totalitären Machtelite? Faschistischer Überwachungsstaat 2.0? Letzter Hilfeschrei der Mutter Erde? Lang überfälliger Systemreset? Verschwörung der Big Pharma wie bei der Schweinegrippe 2009? Oder nichts von alledem?

Angesichts der massiven Veränderungen unserer Alltagsrealität und der extremen Einschnitte in unser aller Persönlichkeitsrechte befinden wir uns wohl in einer Ausnahmesituation, die sich mit nichts so wirklich vergleichen lässt, was wir hier in Europa so schon erlebt hätten. Der daraus resultierende äußere Stillstand zwingt uns in den Pausemodus, und so hat mein Geist hingegen momentan sehr viel Gelegenheit, innerlich Gassi zu gehen.

Sollte mich die Möglichkeit einer riesiggroßen, top-down angelegten Volksverarschung nicht dezent beunruhigen? Oder die Indizien und Hinweise, die den Teufel in Form von Pharmalobby und Politikscharade zu entlarven scheinen? Wenn es doch der Virus selbst nicht schafft, mich irgendwie zu verängstigen – sollte ich nicht auf irgendeine Besorgnis oder Zukunftsangst aufspringen, die überall herum schwirren?

Nein, genau das Gegenteil ist der Fall. Ich habe mich nach einigen Tagen der Ratlosigkeit bewusst dafür entschieden, auf der Seite des Vertrauens und nicht auf der Seite der Angst zu bleiben.

Wenn mich der intellektuelle Input der letzten 14 Tage zu einer Erkenntnis geführt hat, ist es die, dass ich nichts mit Sicherheit sagen kann. Wissenschafter*innen, Politiker*innen, Journalist*innen sind sich wie immer nicht einig. Das kennt man ja vom Impfen, von der Klimakrise, von der Medizin im Allgemeinen, vom Umgang mit unseren Kindern oder mit den Sterbenden. Es gibt sie nicht. Die eine Antwort auf so große Fragen. Und wissenschaftlich lässt sich immer alles und nichts beweisen. Ich habe mich vor langer Zeit schon von der „Glaubensgemeinschaft Wissenschaft“ entfernt, ich glaube, dass die „wissenschaftlichen“ Daten und Fakten immer nur eine Facette der Wirklichkeit sein können und unsere Lebensrealität weit darüber hinaus reicht. Aber ich schweife ab.

In Bezug auf Corona also – woher kommt es? wie gefährlich ist es? wie wirkt es sich aus? was sollten wir tun, um die Ausbreitung zu stoppen? sollten wir die Ausbreitung stoppen? etc. etc. – heiße ich demütig mein Nicht-Wissen willkommen und lade alle anderen dazu ein, dies ebenfalls zu tun. Denn im Nicht-Wissen liegt das Potenzial, alles für möglich zu halten, einen Schritt zurück zu machen in die Position des Beobachtens und keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen, die am Ende mehr Schaden anrichten als Nutzen.

Und in diesem Nicht-Wissen liegt ebenfalls eine weitere tröstliche Klarheit. Denn am Ende weiß ich dann doch eines ganz genau. Das einzige, was ich wirklich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass ich auf der Seite der Liebe, auf der Seite des Friedens agieren will.
Ganz egal also, woher Corona stammt, ob es gefährlicher oder sogar noch harmloser ist, als ich gerade vermute, und egal, wer hier wem eifrig den Krieg erklärt (buchstäblich oder metaphorisch) – ich mache da nicht mit. Ich bleibe hier bei mir, in dem Bereich, den ich kontrollieren kann. Meine Gedanken, meine Gefühle, meine Worte, meine Taten. Diese sollen den Spirit der Verbundenheit in sich tragen und mit Neugier, Verspieltheit und Demut auf die Reise gehen, um zu erfahren, wie denn der Weg in eine neue, schönere Welt wohl aussehen kann.

Der Coronawahnsinn zeigt mir – klarer denn je – dass Dinge wie Achtsamkeit,  Authentizität,  Bindung und Beziehung meine Werkzeuge sind, mit denen ich die neue Welt co-kreiere. Diese schönere Welt, die unser Herz kennt, die möglich ist. Mehr braucht es für mich nicht zu wissen oder zu verstehen. Und natürlich erschweren die Vorschriften und Auflagen zur Distanz gerade mein Tun in Bezug auf andere Personen als mich selbst und meine engste Familie. Aber vielleicht ist das auch ganz gut so. Vielleicht ist es Zeit, mich auf diesen kleinen Kreis zu besinnen und die Möglichkeit zu nutzen, hier nochmal etwas „aufzuräumen“ und „Inventur zu machen“, bevor ich wieder nach außen gehe. Alles, alles zu seiner Zeit.

Wer ebenfalls raus aus der Abwärtsspirale und dem Angst-Gedankenkarussell aussteigen will, dem kann ich die Website von Charles Eisenstein nur wärmstens ans Herz legen. Dort finde ich immer wieder Trost, Inspiration und eine neue Portion Motivation für meine Mission, Frieden zu leben und Heilung zu fördern. Vor allem sein neues Essay über den Coronavirus hat mich wieder einmal sehr berührt.

Und der Umgang mit unseren individuellen sowie kollektiven Ängsten und Traumatisierungen wird ebenfalls wichtiger und wichtiger, je länger dieser Ausnahmezustand andauert. Vielleicht kann auch euch Thomas Hübl helfen, eure Rolle, euer Potenzial auf dieser Reise zu erkennen?

So arbeite ich hier Tag für Tag intensiv innerlich an meiner achtsamen Präsenz und friedvollen Authentizität, begleite meine Kinder so gut ich kann in ihren vielen großen und kleinen Emotionen, die logischerweise auf und nieder schwappen in diesem Kuddelmuddel und bin enorm dankbar für das, was wir haben. Denn das ist unglaublich viel.

Und für alle Fälle verlasse ich das Haus ab jetzt nur noch ohne mein Handy. Sicher ist sicher, hahaha!

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