Minimalistisches Osterprogramm

Wie manche von euch vielleicht wissen, bin ich bisher mit dem Gestalten eines stimmigen Osterfestes noch nicht so ganz warm geworden. Seien es meine Probleme mit den vorösterlichen Basteleien, die Frage nach veganen Ei-Alternativen zum Dekorieren wie auch Verzehren oder die Suche nach passenden Ritualen für uns als Familie. Deshalb bin ich ganz froh, dass in diesem Jahr wieder ein Kindergarten in unserem Leben vorhanden ist, wo unser Lütter doch einiges von dem Feste miterleben kann, ohne dass ich mich dazu sehr verausgaben müsste.

Bei uns daheim haben wir uns in diesem Jahr dann auch einfach darauf beschränkt, den Jahreszeitentisch ein wenig passend zu dekorieren: Ein Zweig kam in die Vase, wo er kleine weiche Kätzchen ausbildete. Das war besonders spannend für uns zu beobachten. Bei den Ebay Kleinanzeigen erstand ich last minute noch ein Set niedliche Holzfigürchen für 3 Euro , welche wir an den besagten Zweig hängen konnten.

Im Kindergarten wurden Anfang April echte Hühnereier eingefärbt und anschließend mit Wachströpfchen verziert. Dafür habe ich seit 2016 zum ersten Mal wieder Eier im Laden gekauft. Gewissenstechnisch natürlich nicht ganz optimal, aber schön sind sie schon geworden, oder?

Beim Elternfrühstück in der Woche vor Ostern bekamen wir von unseren Kindern auch noch diesen hübschen Kranz überreicht. Der hängt jetzt an unserer Kalender-Pinnwand am Jahreszeitentisch und ist ein echter Blickfang.

Und dieser süße, kleine Schmetterling aus Filzwolle entstand kurz darauf beim Frühlingsfest im Waldorfkindergarten. Das heißt, alles in allem kam G in Sachen Osterbasteln in diesem Jahr voll und ganz auf seine Kosten. Und ich durfte mich darauf konzentrieren, die Ergebnisse mit ihm in unserer Wohnung zu plazieren.

Süßigkeiten musste ich in diesem Jahr auch gar nicht selber besorgen. Denn beide Großelternpaare schickten frühzeitig ihre liebevoll gerichteten Osterpakete. Während die einen die altbekannten Klassiker hinein packten, kamen von der anderen Seite selbst gebackene Kekse und vegane Schokohäschen zu uns gereist. Der Osterhase kümmerte sich natürlich höchstpersönlich und sehr gewissenhaft darum, all die Leckereien früh am Sonntag Morgen für uns zu verstecken, so dass G gleich nach dem Aufstehen auf Schatzsuche gehen konnte.

Ich bin ganz froh, dass ich diesmal so entspannt weg kam beim Osterfest. Demnach konnte es auch keine schlimmeren Pannen oder Missgeschicke geben – eine angenehme Abwechslung zu den vergangenen Jahren!

Und wir habt ihr das Fest gefeiert? Was hat euch der Osterhase gebracht?

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